PawSense: Den Computer vor Katzenpfoten beschützen

Vor einiger Zeit habe ich auf futurezone.at einen Artikel über das Tool PawSense gelesen und war von der Idee sofort begeistert. Das Tool soll dir dabei helfen, deinen Computer vor deiner Katze zu beschützen, indem es erkennt wenn eine Katze auf der Tastatur herumläuft. Sobald das passiert wird der Computer gesperrt und optional ein nerviges Geräusch abgespielt.

PawSense

PawSense kann für 19.99$ gekauft werden. Da ich den Hersteller kontaktiert habe, habe ich das Programm gratis zum Testen erhalten.

Es gibt viele Artikel, die erklären wie das Programm funktioniert (siehe unten) und auch häufige Fragen dazu werden beantwortet, aber nirgendwo wird beschrieben, wie sie die Software getestet haben. Das könnte natürlich daran liegen, dass Katzen zwar immer gerne auf Tastaturen herumlaufen, außer natürlich, du willst, dass sie es machen.

Den Laptop alleine lassen

Oft lässt man mal seinen Computer ein paar Minuten alleine und die Katze, die eigentlich den ganzen Tag friedlich neben dem Schreibtisch geschlafen hat, hüpft innerhalb kürzester Zeit auf die Tastatur und macht irgendetwas Unerwünschtes. Vielleicht wollte sie sich auch nur Katzenvideos ansehen? Bei den vielen Tastenkombinationen, die es gibt, ist es leicht möglich, dass die Katze sogar eine Datei löscht oder wichtige Einstellungen am Computer ändert.

Unwatched notebook -danger zone! (pp)
Unbeaufsichtigtes Notebook – Gefahrenzone! (pp)

Test-Setup

Nachdem ich das Programm erhalten hatte, habe ich es auf meinem Computer installiert (*) und selber mal versucht, katzenähnliches Verhalten zu simulieren und wild herumgetippt. So leicht ist es gar nicht, sich als Katze auszugeben! 😉 Gelegentlich hat es bei meinen Versuchen den Computer gesperrt, deswegen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass das Programm eine Katze vermutet, wenn man mehrere Tasten gleichzeitig drückt.

(*) Aufmerksamen Leser_innen wird vielleicht aufgefallen sein, dass ich ein MacBook habe, das Programm ist aber nur für Windows erhältlich. Mit einer so genannten virtuellen Maschine kann man auch auf einem Mac Windows installieren.

Testen mit Katzen

Getestet habe ich das Programm mit Teddy und Minerva. Minerva weilt leider nicht mehr unter uns, deswegen habe ich jetzt auch eine Weile gebraucht, bis ich mich motivieren konnte, diesen Artikel zu schreiben ;(

Hier seht ihr ein Video einer sehr resistenten Katze:

Testen mit echten Katzen ist genau so schwierig wie man sich das vorstellt. Normalerweise lieben Katzen es sich auf Tastaturen zu legen, setzen oder stellen, außer natürlich du willst es. Selbst mit Leckerlis war es nicht so einfach die beiden dazu zu bringen über die Tastatur zu laufen.

Anfangs haben die beiden recht neugierig geschaut, was da jetzt los ist. Die Leckerlis wollten sie zwar haben, aber sie haben es immer wieder geschafft, ganz knapp an der Tastatur vorbeizulaufen, ohne eine Taste zu berühren. Nach ein paar Minuten schaffte ich es Minerva dazu zu bringen auf meine Tastatur zu hüpfen. Das Programm hat die Katzenpfoten sofort erkannt und den Computer gesperrt. Test bestanden!

Mit Futter hat's dann irgendwann geklappt (pp)
Mit Futter hat’s dann irgendwann geklappt (pp)
Das Programm hat die Katze sofort erkannt. (pp)
Das Programm hat die Katze sofort erkannt. (pp)
Alles sicher vor der Katzenattacke! (pp)
Alles sicher vor der Katzenattacke! (pp)

Weitere Links & Fazit

Hier gibt es noch eine Liste mit weiteren Links (auf Englisch), die sich mit dem Programm beschäftigen. Das Programm funktioniert wirklich sehr gut und erkennt die Katze immer. Bei meinen Tests hat es nie falsch angeschlagen, wenn ich ganz normal getippt habe. Die Entscheidung ob man das Programm für umgerechnet ca. 18 Euro wirklich benötigt, überlasse ich euch 🙂 Ich finde die Idee auf jeden Fall witzig und es hat Spaß gemacht, das Programm zu testen.

http://ittrainingtips.iu.edu/microsoft/preventing-cat-like-typing/12/2015

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